Denken mit KI: Kognitive Eigenleistung und Zusammenarbeit gestalten
Inhalt
Wie lässt sich KI nutzen, ohne zentrale fachliche Denkleistungen an sie auszulagern? Die Teilnehmenden analysieren, welche Denkhandlungen für die Bearbeitung einer Aufgabe erforderlich sind – etwa Analysieren, Erklären, Strukturieren, Argumentieren, Bewerten oder Problemlösen – und untersuchen, welche davon von Studierenden selbst, von der KI oder in bewusster Zusammenarbeit übernommen werden können.
Konzepte wie kognitive Aktivierung, Cognitive Offloading, Distributed Cognition und Scaffolding dienen als Bezugsrahmen, um unterschiedliche Formen der Mensch–KI-Zusammenarbeit zu untersuchen. Dabei wird betrachtet, wann KI eigene Denkprozesse durch Hinweise, Rückfragen, Gegenargumente oder alternative Perspektiven unterstützt und wann sie erforderliche kognitive Eigenleistungen ersetzt.
Im BUW-KI-Agenten-Studio erproben die Teilnehmenden exemplarisch ein Szenario und gestalten die Rolle der KI so, dass fachliche Eigenleistungen angeregt, eingefordert und sichtbar gemacht werden. Die Verantwortung für zentrale fachliche Entscheidungen und deren Begründung verbleibt bei den Studierenden.
Referent*innen
Dr. Heike Seehagen-Marx
Organisation
ZIM-KI-Medienlabor
Hinweis
Zentrales Werkzeug: Das KI-Agenten-Studio der BUW begleitet den Workshops als zentrale Arbeitsumgebung.
https://ki-agenten-studio.uni-wuppertal.de
Infos für Teilnehmende
- Der Zoom-Link wird den Teilnehmenden rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung per E-Mail zur Verfügung gestellt.
- Aufgrund der dynamischen Entwicklung generativer KI können Inhalte und Praxisbeispiele an aktuelle Entwicklungen und Systemfunktionen angepasst werden.
Zielgruppe
Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die an der BUW in der Lehre tätig sind.